Die ersten Erlebnisse...
Also soweit geht’s mir hier gut hier.
Die ersten Arbeitstage waren soweit okay. Das einzige bloede war, das ich noch keinen Zugang zu den US-Servern und SAP hatte, da ich mich noch mit meinem Deutschen Account/Zugang einloggen musste. Das soll am Montag (heute) umgestellt werden. Hab sogar aber schon meine erste Aufgabe erledigen koennen. Ich bin echt froh, dass ich schon Vorahnung von dem Job haette, denn ansonsten waer es total krass, dann waer ja alles total neu, so bringe ich wenigstens bissel Job-Kenntnisse mit.
Mit der Sprache klappt es soweit einigermassen gut, natuerlich gibt es noch immer einiges, was ich nicht verstehe, aber ich denke das wird auch noch besser. Die Hauptsache ist erstmal ich verstehe meine Chefin wenn es um den Job geht. Das ist das wichtigste, alles andere ergibt sich dann.
Am Freitagmittag hatte dann meine Chefin (Rene) die ganzen Finanz-Kollegen zum Mittagessen (Lunch) eingeladen. Das war auch echt nett, dann hatte ich die anderen mal kennen gelernt und alle waren wissbegierig, wie es mir so gefaellt, was ich in Deutschland gemacht habe, welche Uni ich besucht habe etc.
Am Freitag hatte ich auch einen Anruf von der Umzugsfirma hier in USA erhalten. Also am Samstag sind meine Container/Kisten wohl in USA angekommen und im Laufe der Woche müsste ich sie jetzt dann erhalten. Bin mal gespannt ob alles heil geblieben ist.
Das Wochenende hab ich auch gut rum gebracht.
Nach dem Arbeiten am Freitag hab ich mir, mit Hilfe eines Deutschen (Michael Ulbrich) der schon seit ueber zehn Jahren hier ist, endlich ein Bankkonto bei der „Regions Bank“ eröffnet. Michael ist sehr hilfsbereit und wirklich sehr nett. Er ist schon etwas älter. Ich wuerde schaetzen so ungefaehr vierzig. Aber er ist auch alleine hier und ist auch immer froh, wenn jemand aus Deutschland kommt und er demjenigen, dann hier was zeigen kann und behilflich sein kann. Bin echt froh, dass ich ihn kenne. Als Ina damals hier in Indy war waehrend der BA-Zeit hatte sie ihn auch kennen gelernt und er hat ihr auch viel gezeigt und erklaert. Also bei ihm bin ich gut aufgehoben. Nächste Woche erhalte ich dann voraussichtlich mein erstes Gehalt und meine Kreditkarte. Die Amis bekommen ja alle 2 Wochen Gehalt und nicht jeden Monat so wie wir in Deutschland.
Am Freitagabend war ich mit einem Deutschen BA-Stundenten (Wolfgang), der auch hier grad in Indy ist, was trinken, in einem Kneipen-Viertel (Broad Ripple). Das war ganz gut.
Als ich Samstagmorgen aus dem Fenster geschaut habe, habe ich festgestellt, dass es bei uns nun auch geschneit hat und sogar einiges liegen geblieben ist.
Am Samstag hab ich dann eine kleine Shopping-Tour gemacht und hab mir hier mal eine Mall (Castleton Mall) angeschaut. Die ist hier relativ nah bei meiner Apartment-Anlage, mit dem Auto ca 5min
Und dort hab ich dann auch glatt meine Chefin (Rene) mit ihren beiden kleinen Buben (3 und 6 Jahre) getroffen. Die waren total schuechtern, und als Rene dann ihnen noch gesagt hat dass ich aus Germany komme, haben sie ganz grosse Augen gemacht.
Mittags war ich dann noch im ALDI einkaufen. Ja ihr habt richtig gelesen, es gibt hier sogar einen Aldi. Und der ist auch typisch deutsch, die Lebensmittel sind billiger als woanders und man kann nicht mit Kreditkarte bezahlen. Nur Cash oder mit Scheck.
Am Samstagmittag hab ich mit Oma telefoniert. Steven war bei ihr und da hatten sie mich angerufen und mir auf den Anrufbeantworter gesprochen. Als ich vom Einkaufen kam, hab ich die beiden dann zurückgerufen.
Samstagabend war ich dann mit Jenny, eine Praktikantin aus Deutschland, was trinken in einem Pub. Dort hab ich ein Weizen getrunken und danach waren wir im Kino in „Have fun with Dick and Jane“, eine Komoedie. Erstaunlicherweise hab ich richtig viel verstanden. War echt gut und hat Spass gemacht.
Am Sonntag hab ich dann mit Michael eine Sightseeing-Tour durch die Innenstadt von Indy gemacht. Wir haben uns richtig viel angeschaut. Es gibt genau in der Mitte von Indianapolis (gegruendet ca 1860), was auch witzigerweise genau die Mitte von Indiana (Bundesstaat, gegruendet ca 1820) ist, ein Monument, das „Soldiers&Sailors Monument“. Das ist eine Statue die 1865 gebaut wurde, kurz nachdem der Staat Indiana gegruendet wurde (1820). Ausserdem gibt es dann dort noch einige Plaetze mit Memorial Plaetzen fuer Kriegsveteranen und gefallenen Soldaten der verschiedenen Kriege (Indiana World War Memorial / Veterans Memorial Plaza). Dann waren wir noch auf dem Friedhof (Crown Hill Cemetry). Der ist riesig das ist ueberhaupt nicht zu vergleichen mit unseren Friedhoefen, da gibt es total viele Mausoleen und alles ist eben viel groeßer, da faehrt man sogar direkt mit den Autos zu den Graebern. Vom hoechsten Punkt dort, was auch der hoechste Punkt von ganz Indianapolis ist, hat man total die gute Aussicht rund herum auf Indy.
Dann haben wir uns noch von außen alle möglichen Sport-Stadien angeschaut, das Football-Stadion (Indiana Colts), das Basketball-Stadion (Indiana Pacers), das Eishockey-Stadion (Indiana-Ice) und das Baseball-Stadion (Indians).
In der „Circle Center Mall“ (Einkaufszentrum) haben wir dann was zu Mittag gegessen.
Im „White River Park“ waren wir dann noch im „Visitors Center“ (Touristen-Info-Center) und haben uns ein paar Info-Broschueren besorgt. Der Park liegt direkt am Zoo von Indy. Den will ich mir dann anschauen wenn es wieder besseres Wetter draussen ist. Michael hat mir auch erzaehlt, dort gibt es ein Gebaude wo im Sommer ganz viele „Butterflies“ (Schmetterlinge) rumfliegen. Muss schon toll sein.
Was ganz komisch hier in den USA ist, ist das gechlorte Wasser, da muss ich mich erst dran gewoehnen, erstmal weil ich damit nicht unbedingt Kaffee kochen will, da es total den komischen Geschmack hat und andererseits weil es total die Haut austrocknet, d.h. man muss sich auf jeden Fall nach jedem Duschen eincremen. Fuers Kaffee kochen hol ich mir entweder Wasser aus dem Supermarkt, da kostet ne Gallone (3,8liter) ca 70cent oder ich koche mir das Wasser ab.
Samstagabend hab ich mir was zu essen gemacht. Und war geschockt. Ich hatte mir im Supermarkt eingefrostete Cordon Bleus und Gemuese gekauft. Als ich das dann gemacht hatte und das Cordon Bleu angeschnitten habe, hab ich gemerkt, dass das ganze Cordon Bleu eigentlich nur aus Panade bestand und in der Mitte ein kleines Stueck Kaese umrollt von ner kleinen Scheibe Schinken war… Tja das hab ich dann grad weggeschmissen und hab mir dann zu meinem Gemuese ne Scheibe Brot mit Wurst und Kaese gemacht.
Die ersten Arbeitstage waren soweit okay. Das einzige bloede war, das ich noch keinen Zugang zu den US-Servern und SAP hatte, da ich mich noch mit meinem Deutschen Account/Zugang einloggen musste. Das soll am Montag (heute) umgestellt werden. Hab sogar aber schon meine erste Aufgabe erledigen koennen. Ich bin echt froh, dass ich schon Vorahnung von dem Job haette, denn ansonsten waer es total krass, dann waer ja alles total neu, so bringe ich wenigstens bissel Job-Kenntnisse mit.
Mit der Sprache klappt es soweit einigermassen gut, natuerlich gibt es noch immer einiges, was ich nicht verstehe, aber ich denke das wird auch noch besser. Die Hauptsache ist erstmal ich verstehe meine Chefin wenn es um den Job geht. Das ist das wichtigste, alles andere ergibt sich dann.
Am Freitagmittag hatte dann meine Chefin (Rene) die ganzen Finanz-Kollegen zum Mittagessen (Lunch) eingeladen. Das war auch echt nett, dann hatte ich die anderen mal kennen gelernt und alle waren wissbegierig, wie es mir so gefaellt, was ich in Deutschland gemacht habe, welche Uni ich besucht habe etc.
Am Freitag hatte ich auch einen Anruf von der Umzugsfirma hier in USA erhalten. Also am Samstag sind meine Container/Kisten wohl in USA angekommen und im Laufe der Woche müsste ich sie jetzt dann erhalten. Bin mal gespannt ob alles heil geblieben ist.
Das Wochenende hab ich auch gut rum gebracht.
Nach dem Arbeiten am Freitag hab ich mir, mit Hilfe eines Deutschen (Michael Ulbrich) der schon seit ueber zehn Jahren hier ist, endlich ein Bankkonto bei der „Regions Bank“ eröffnet. Michael ist sehr hilfsbereit und wirklich sehr nett. Er ist schon etwas älter. Ich wuerde schaetzen so ungefaehr vierzig. Aber er ist auch alleine hier und ist auch immer froh, wenn jemand aus Deutschland kommt und er demjenigen, dann hier was zeigen kann und behilflich sein kann. Bin echt froh, dass ich ihn kenne. Als Ina damals hier in Indy war waehrend der BA-Zeit hatte sie ihn auch kennen gelernt und er hat ihr auch viel gezeigt und erklaert. Also bei ihm bin ich gut aufgehoben. Nächste Woche erhalte ich dann voraussichtlich mein erstes Gehalt und meine Kreditkarte. Die Amis bekommen ja alle 2 Wochen Gehalt und nicht jeden Monat so wie wir in Deutschland.
Am Freitagabend war ich mit einem Deutschen BA-Stundenten (Wolfgang), der auch hier grad in Indy ist, was trinken, in einem Kneipen-Viertel (Broad Ripple). Das war ganz gut.
Als ich Samstagmorgen aus dem Fenster geschaut habe, habe ich festgestellt, dass es bei uns nun auch geschneit hat und sogar einiges liegen geblieben ist.
Am Samstag hab ich dann eine kleine Shopping-Tour gemacht und hab mir hier mal eine Mall (Castleton Mall) angeschaut. Die ist hier relativ nah bei meiner Apartment-Anlage, mit dem Auto ca 5min
Und dort hab ich dann auch glatt meine Chefin (Rene) mit ihren beiden kleinen Buben (3 und 6 Jahre) getroffen. Die waren total schuechtern, und als Rene dann ihnen noch gesagt hat dass ich aus Germany komme, haben sie ganz grosse Augen gemacht.
Mittags war ich dann noch im ALDI einkaufen. Ja ihr habt richtig gelesen, es gibt hier sogar einen Aldi. Und der ist auch typisch deutsch, die Lebensmittel sind billiger als woanders und man kann nicht mit Kreditkarte bezahlen. Nur Cash oder mit Scheck.
Am Samstagmittag hab ich mit Oma telefoniert. Steven war bei ihr und da hatten sie mich angerufen und mir auf den Anrufbeantworter gesprochen. Als ich vom Einkaufen kam, hab ich die beiden dann zurückgerufen.
Samstagabend war ich dann mit Jenny, eine Praktikantin aus Deutschland, was trinken in einem Pub. Dort hab ich ein Weizen getrunken und danach waren wir im Kino in „Have fun with Dick and Jane“, eine Komoedie. Erstaunlicherweise hab ich richtig viel verstanden. War echt gut und hat Spass gemacht.
Am Sonntag hab ich dann mit Michael eine Sightseeing-Tour durch die Innenstadt von Indy gemacht. Wir haben uns richtig viel angeschaut. Es gibt genau in der Mitte von Indianapolis (gegruendet ca 1860), was auch witzigerweise genau die Mitte von Indiana (Bundesstaat, gegruendet ca 1820) ist, ein Monument, das „Soldiers&Sailors Monument“. Das ist eine Statue die 1865 gebaut wurde, kurz nachdem der Staat Indiana gegruendet wurde (1820). Ausserdem gibt es dann dort noch einige Plaetze mit Memorial Plaetzen fuer Kriegsveteranen und gefallenen Soldaten der verschiedenen Kriege (Indiana World War Memorial / Veterans Memorial Plaza). Dann waren wir noch auf dem Friedhof (Crown Hill Cemetry). Der ist riesig das ist ueberhaupt nicht zu vergleichen mit unseren Friedhoefen, da gibt es total viele Mausoleen und alles ist eben viel groeßer, da faehrt man sogar direkt mit den Autos zu den Graebern. Vom hoechsten Punkt dort, was auch der hoechste Punkt von ganz Indianapolis ist, hat man total die gute Aussicht rund herum auf Indy.
Dann haben wir uns noch von außen alle möglichen Sport-Stadien angeschaut, das Football-Stadion (Indiana Colts), das Basketball-Stadion (Indiana Pacers), das Eishockey-Stadion (Indiana-Ice) und das Baseball-Stadion (Indians).
In der „Circle Center Mall“ (Einkaufszentrum) haben wir dann was zu Mittag gegessen.
Im „White River Park“ waren wir dann noch im „Visitors Center“ (Touristen-Info-Center) und haben uns ein paar Info-Broschueren besorgt. Der Park liegt direkt am Zoo von Indy. Den will ich mir dann anschauen wenn es wieder besseres Wetter draussen ist. Michael hat mir auch erzaehlt, dort gibt es ein Gebaude wo im Sommer ganz viele „Butterflies“ (Schmetterlinge) rumfliegen. Muss schon toll sein.
Was ganz komisch hier in den USA ist, ist das gechlorte Wasser, da muss ich mich erst dran gewoehnen, erstmal weil ich damit nicht unbedingt Kaffee kochen will, da es total den komischen Geschmack hat und andererseits weil es total die Haut austrocknet, d.h. man muss sich auf jeden Fall nach jedem Duschen eincremen. Fuers Kaffee kochen hol ich mir entweder Wasser aus dem Supermarkt, da kostet ne Gallone (3,8liter) ca 70cent oder ich koche mir das Wasser ab.
Samstagabend hab ich mir was zu essen gemacht. Und war geschockt. Ich hatte mir im Supermarkt eingefrostete Cordon Bleus und Gemuese gekauft. Als ich das dann gemacht hatte und das Cordon Bleu angeschnitten habe, hab ich gemerkt, dass das ganze Cordon Bleu eigentlich nur aus Panade bestand und in der Mitte ein kleines Stueck Kaese umrollt von ner kleinen Scheibe Schinken war… Tja das hab ich dann grad weggeschmissen und hab mir dann zu meinem Gemuese ne Scheibe Brot mit Wurst und Kaese gemacht.
2 Comments:
Hi Mel,
eine ganze Menge was Du an Deinem ersten WE in Indy schon erlebt hast. Aber viel mehr gibt es auch nicht anzuschauen in Indy, oder :-))
Mein Wochenende ist bestimmt von Kisten packen. Nächstes WE ist Umzugstag!
Grüße nach Indy
Eddi
By
Eddi, at 4:00 AM
Hi Eddi,
nee nee das ist das typisch deutsche bzw Roche-Mannheim Voruteile was man von Indy hat... ABer es gibt noch so viel zu sehen... Das Childrens Museum, der Zoo, Chicago, die verschiedenen Museen (State Museum, Museum of Art), dann natürlich alle möglichen Sportarten und und und. Also ich hab eigentlich keine Angst, dass mir in nächster ZEit langweilig wird.
Viele Grüße nach MA
Mel
By
Mel, at 6:52 AM
Post a Comment
<< Home