Indianapolis USA

Sunday, February 26, 2006

Schon wieder ne Woche rum?

Es ist kaum zu fassen, schon wieder ist eine Woche rum!!! Es geht hier schneller als man denken kann. Man geht Montag zur Arbeit und wenn man das nächste Mal auf die Uhr schaut ist es schon Freitag nachmittag. Ich hätte vieles erwartet, aber nicht das. Aber ich bin froh drum, denn dann weiss man dass man die Zeit hier genießt und es einem gefällt. Denn wenn es nicht so wäre würde die Zeit schleichen und man würde die Tage zählen.

So nun zu meiner Woche.. Montag abend war ich mit meinem Ex-Chef aus Mannheim, Hans-Jürgen und meinem Ex-Kollegen, Ralf hier in Indy Abendessen, da beide geschäftlich für ein paar Tage hier waren. Wir waren im Peterson's, ein sehr nobles und sehr gutes Restaurant. Ich habe sehr leckren Heilbutt mit Kartoffeln und Gemüse gegessen. Danach war ich eigentlich schon total satt. Hans-Jürgen und Ralf haben mich dann aber so lange bequatscht bis ich doch noch einen Nachtisch, Tiramisu, bestellt habe!! Das hat mich dann fast zum Platzen gebracht, es war sehr lecker, aber so viel, dass ich es nicht ganz geschafft habe! War ein sehr schönes Essen und ein sehr netter Abend... Ich hab so viel geredet, dass ich schon manchmal Angst hatte die beiden zu langweilen. Aber ich glaube das kam mir nur so vor, denn sie waren sehr daran interessiert was ich bisher hier so getrieben habe und wie es mir geht!
Mittwoch abend, war ich mit Jenny und ihrem Bruder Sven verabredet. Wir sind zuerst ins Bahama Breeze gegangen eine Kleinigkeit essen und trinken. Dort ist auch wieder was witziges passiert. Wir haben uns in den Barbereich des Restaurants an einen Tisch gesetzt und mussten dann dort aber wieder weg, weil Sven noch keine 21 ist!!! D.h. man darf dort mit unter 21 nicht im Barbereich sitzen, warum auch immer! Dann haben wir uns halt an einen normalen Tisch im Restaurant gesetzt. Danach sind wir dann noch zu mir gegangen und Jenny und ich haben ne Flasche Wein getrunken! War ein sehr schöner Abend, der letzte leider, da Jenny gestern mit ihrem Bruder nach New York gefolgen ist und von dort fliegen sie am MO wieder nach Hause nach Germany! Ist echt schade, aber leider ist so das Leben, Jenny freut sich sehr darauf wieder nach Hause zu kommen.
Am Donnerstag wollten Nicole und ich eigentlich "Modenschau" machen, weil wir endlich entscheiden wollten, was wir nun zum Ball nächsten SA anziehen. Tja aber wie so vieles im Leben gab es da eine Planänderung, da ihre Kollegen eine Überraschung für sie hatten um auf ihre bevorstehende Hochzeit anzustoßen. Ein Kollege hat sie gefragt, ob sie nicht zusammen was trinken gehen können, da er bald geschäftlich nach MA fliegt und angeblich Fragen dazu hatte :-) Nicole meinte, ja das können wir machen, aber ich hab nicht so lange Zeit da ich mit Melanie verabredet bin. Tja dort in der Weinbar angekommen, saßen dann die anderen Kollegen schon!! Nicole hat mich dann angerufen und es mir erzählt und ich bin dann noch dazugestoßen. Wir haben dann dort ein Glas Wein getrunken und sind danach noch was essen gegangen!
So und schon wieder stand FR abend vor der Tür. Wir hatten schon vor zwei Wochen Karten für ein so genanntes "Wine-Opening" gekauft, eine Wohltätigkeitsveranstaltung, die von Roche mitorganisiert wurde. HG, Ines, Nicole und ich waren dann natürlich ganz gespannt was uns dort so erwartet. Die Veranstaltung fand in Downtown, im Childrens Museum statt. Dort waren dann ganz viele Stände aufgebaut, der verschiedenen Weinhändler und ausserdem ganz viele verschiedene Essensstände!! Tja da haben wir natürlich alles mal durchprobiert, aber von den Weinen war ich nicht sehr angetan! Die Deutschen schmecken mir um einiges besser. Das Essen hingegen war sehr lecker, es gab alles mögliche, von Chinesisch über Shrimps mit Zitrone bis hinzu Schokoladen-Erdbeeren...Lecker, Lecker.... Also wir haben es in vollen Zügen ausgekostet.
Unsere Modenschau haben wir dann auf SA verlegt...und haben auch gott sei dank beide nun etwas was wir zum Ball anziehen :-)
Gestern (samstag) mittag haben Nicole und ich wieder am eigenen Leibe erlebt was es heisst hier Samstag mittags einkaufen oder shoppen zu gehen! Es ist wahnsinn pur, ich dachte schon immer im RNZ oder der Stadt wär viel los, aber das ist kein Vergleich zu dem was hier abgeht. Es kommt einem so vor, wie wenn alle SA mittag shoppen gehen würden und keiner mehr in seinem Haus ist, sondern mit dem Auto auf der Strasse oder in irgendeiner Mall. Wir haben versucht hier bei der Castleton Mall einen parkplatz zu finden gegen 14.30Uhr, keine Chance, nach ner Viertelstunde hab ich aufgegeben und bin weitergefahren zum Einkaufen (Aldi). Es ist nich zu glauben wenn man es nciht mit eigenen Augen gesehen hat! Also ich weiss, dass wenn ich vor habe SA shoppen zu gehen, auf jeden Fall gleich morgens um 10 gehe oder garnicht!
Abends waren wir dann mit einem Bekannten von Nicole, Stefan und einem weiteren Bekannten von ihm, Pierre und einer Freundin von ihm, im Rathskeller was trinken! Dort war Lifemusic. Ist eigentlich garnicht schlecht gewesen, denke nur das es im Sommer noch bissl besser ist, da dann draussen ein Biergarten ist, wo man auch mal schön die Sonne und das gute Wetter genießen kann.
So das wars schon wieder...heute gammle ich eigentlich schon den ganzen Tag hier rum, hab viel telefoniert, fern geschaut und gelesen. Das muss ja auch mal sein!
So wünsche euch eine schöne Woche udn würd mich freuen, was von euch zu hören!

Ach übrigens, was ich ganz vergessen habe zu erwähnen, mein erster Heimflug steht fest!! Ende April komme ich euch besuchen!!!!!!!!!! :-) Ich freue mich riesig! Hoffe ihr auch!

Sunday, February 19, 2006

Wochenende Teil 3

So nun hab ich ja schon mein drittes Wochenende hier gleich rum. Wir haben jetzt 17Uhr Sonntag abend. Also was hab ich so getrieben? Am Freitag haben haben wir, Matthias, Wolfgang und Jenny uns getroffen hier bei mir und haben erst was getrunken und ein bissl erzählt und dann sind wir gegen 22Uhr in ne Bar hier gleich um die Ecke. Die ist ganz cool, da hast du ca 100 Biersorten und weisst eigentlich als Biertrinker garnet so recht für was du dich entscheiden sollst. Wir Mädels haben es da einfacher, denn an Cocktails gabs net so ne große Auswahl. Angegliedert an die Bar sind auch zwei riesige Billardräume, wo man dann auch Billard spielen kann. Ist also recht cool dort.
So am Samstag hab ich mich dann um 10Uhr morgens mit Nicole getroffen zum Shopping da wir am 4.März auf ne Gala eingeladen sind, zu der wir uns ein Abendkleid kaufen wollten. Das Shopping hat sich dann allerdings zum Marathon entwickelt. Wir waren in so vielen verschiedenen Geschäften und haben jeder ungefähr 30 Kleider anprobiert. Die Auswahl hier ist ein einfach riesig, Im letzten Geschäft haben wir dann beide eigentlich was passendes zu einem akzeptablen Preis gefunden. Allerdings hat sich dann rausgestellt, dass der Laden fürs Umnähen nochmal ca 100Dollar extra wollte und da haben wir dann beide beschlossen dass es uns das net wert ist. Da standen wir dann also um 18.30Uhr, nach über 8 Stunden Shoppen un haben festgestellt, dass es alles umsonst war :-( Naja aber den Spass war es wert. Wann macht man sowas schonmal und vor allem wann kann man schonmal soviele tolle Kleider anprobieren. leider hatten wir beide unseren Foto daheim vergessen, ansonsten hätte ich euch hier an der Vielfalt der Auswahl teilhaben lassen ;-)
So und dann war der Samstag eigentlich auch schon fast rum, wir ahben dann beschlossen dass wir uns nach diesem Erlebnis erstmal nen guten Kaffee (Starbucks) und was gescheites zum Essen verdient haben...
Heute habe ich mich dann um 11.30Uhr mit Jenny und ihrem Bruder getroffen, der gestern zu Besuch kam und wir waren Mittagessen im Rathskeller. Einem "typisch deutschen" Restaurant, was man von jedem Ami empfohlen bekommt. naja ich kann dazu nur sagen, das essen (Schnitzel, mit Sauerkraut und Spätzle) war okay. Aber natürlich kein vergleich zu richtig deutschem essen. Das Restaurant ist in Downtown, also haben wir beschlossen dann dort noch bissl zu bummeln in der Circle Center Mall, denn hier kann man natürlich auch Sonntags shoppen gehen :-)
So und jetzt bin ich daheim, wasche grad Wäsche und lasse den Sonntag gemütlich ausklingen mit ein bisschen Fernseh schauen.
Machts gut ihr Lieben und vergesst euch nicht zu verewigen über die Kommentare die ihr den Postings hinzufügen könnt. Würd mich freuen von euch zu lesen oder zu hören!
Ich vermisse euch!

Friday, February 17, 2006

Pacers - Bucks

So also am Mittwoch war es dann soweit, Jenny und ich waren beim NBA-Spiel Pacers - Bucks (Milwaukee). Das erste Erlebnis hatten wir schon imParkhaus. Es kostet, wenn man zu einem Spiel parken will, 8USD. Jedoch gibt es eine oberste Ebene, die nciht überdacht ist. Dort kostet es dann nur 3USD. Natürlich haben wir uns dafür entschieden, denn unser Auto hat ja ein Dach, weswegen sollten wir dann 5USD mehr ausgeben für einen überdachten Parkplatz??!!!
Wir waren beide total aufgeregt bzw gespannt wie es denn werden würde.
Die Karten haben wir von der Personal-Abteilung von Roche geschenkt bekommen. Eine Karte hätte jeweils schon 60USD g
ekostet.
Das Spiel selbst fand im "Conseco Fieldhouse" statt. Die Sitzplätze waren im "Club Level". Das ist eine spezielle Ebene, von der aus man auch zu den Logen kommt.
Die Sitzplätze waren echt super. Genau in einer Ecke und so dass man richtig gut das Spielfeld übersehen konnte! Also zu Beginn haben wir in dem großen Komplex erstmal total den Überblick verloren. Wir wollten uns eigentlich nur was zu trinken besorgen in der "normalen Ebene", dafür mussten wir von Club-Ebene runterfahren mit dem Fahrstuhl. Dort angekommen wurden wir jedoch darauf hingewiesen dass wir hier keinen Zugang hätten. Das konnten wir total nicht glauben. Als wir schon aufgeben wollten und zu unserer Ebene zurück fahren wollten konnten wir jedoch bei einem Halt des Fahrstuhls bei genau dieser Ebene schnell rausspringen. Wir sind uns bis heute nicht sicher, ob das erlaubt war oder nicht. Wir haben es dann einfach getan! :-) Nachdem wir uns dann unsere Flasche Wasser besorgt haben, sind wir wieder zu unserer Ebene zurückgefahren.
Vor dem Spiel, genauso wie in den Pausen, gab es dann viel verschiedenes an Animation, z.b. die Cheerleader :-) oder aber auch Spiele mit dem Publikum, wo man dann was gewinnen konnte.
Das Spiel selbst war okay, nicht heraussragend, ab
er immerhin haben sie gewonnen 88:77.
Was mich nach dem Spiel fasziniert hat war das nach Hause fahren, in Deutschland haette es bei so einer Masse von Menschen ein Verkehrschaos gegeben. Hier in Indy, ist das System aber so super gemacht, dass wir keinen Stau hatten und ohne Probleme aus dem Parkhaus raus kamen und nach Hause fahren konnten.
Anbei noch ein paar Bilder für die Eindrücke....

Thursday, February 16, 2006

thunderstorm

Bei uns ist grad ne Thunderstorm-Warhung für Indianapolis rausgegangen. Hierfür wurden sogar die Fernseh-Programme unterbrochen. Draussen ist auch schhn ganz schön windig. Blitzen und Donnern tut es auch schon. Es waren eben auch schon die Sirenen an, da sogar eine Tornadowarnung mit 45m/hour rausgegeben wurde für Indy.... Es ist ein Thunderstorm mit 80 m/hour angesagt. Na Mahlzeit, da bin ich mal gespannt wie das heut nacht noch abgeht!
Habt ihr da was mitbekommen in Germany??

Jenny



So also das ist Jenny mit ihrem PT Cruiser.
Sie ist Praktikantin hier bei Roche, ist schon seit August hier und verlässt und auch leider Ende des Monats wieder!! Eine ganz ganz nette!

VALENTINSTAG

So jetzt war ja am Dienstag Valentinstag und wie das mal nun so ist, verbringt man den Tag ja nicht gerne alleine! Also kam HG (Hans-Georg) die Idee, die "Alleingebliebenen" koennten sich doch bei ihm treffen und man könnte Feuerzangenbowle trinken und ein paar Tapas dazu essen.
Getan wie gesagt, abends vielen wir vier Frauen (Jasmin, Nicole und Ines) bei HG ein. Die erste Überraschung kam sofort, anstatt wie erwartet einen kleinen Snack vorzufinden, hat HG total das Mahl gezaubert. Ganz viele verschiedene Sorten an Tapas, über Garnelen , Schinken, Käse, Trauben, marinierte Pilze, gebackener Paprike bis hinzu Brot (Baguette!!!!) gab es alles was das Herz begehrte!
Kaum haben wir alle Platz genommen kam er auf einmal mit vier Sträußen rosen, für jede von uns einen, mit jeweils drei Rosen. Uns hat es allen die Sprache verschlagen. Wir wussten ueberhaupt nicht was wir sagen sollen! Nachdem wir dann wieder zu uns gefunden hatten, haben wir uns natürlich ganz lieb bedankt und lecker, lecker, lecker spanische Tapas gegessen und Feuerzangenbowle getrunken! Als Nachtisch gabs dann noch lecker gebackene Banane mit Mandeln....So also zur Info, von links, HG, Ines, Nicole und Jasmin!

Tuesday, February 14, 2006

PACERS - Basketball

Juhu....morgen geh ich zu den Pacers....haben heut Freikarten geschenkt bekommen! Da freu ich mich total drauf!
Werd dann natuerlich danach gleich ausfuehrlich berichten...

Liebe Gruesse nach Mannheim
Mel

Monday, February 13, 2006

INDIANA "Staatszeichen"

So will euch natürlich vorenthalten, was es hier in Indiana für Staatszeichen gibt:
1. Die Staatsblume ist "The Peony" (Pfingstrose)






2. Der Staatsbaum ist der "Tulip Tree"












3. So und der Staatsvogel ist der "Cardinal" und genau den haben wir auf unserem
Sonntags-Spaziergang auch vor die Linse bekommen :-)










Damit ihr auch was erkennt, hier ein schöneres näheres Bild des knall-roten Vogels.





Indiana "The Hoosier State"

So also Indiana wird der "Hoosier State" der USA benannt. Nun für diesen Ausdruck und die Herkunft dieses gibt es viele verschiedene Erklärungsansätze. Alles aufzuzählen würde die Homepage hier sprengen. Von daher teile ich euch mal diejenige mit, die mir am besten gefällt.
Hier die englische und deutsche Übersetzung:
  • Like barnacles, a thick crust of speculation has gathered over the word "Hoosier" to explain the origin of Indiana's nickname. The popular theories, diligently and often sincerely advanced, form a rich, often amusing body of folklore. Those theories include: "Who's here?" as a question to unknown visitors or to the inhabitants of a country cabin
  • ''Hoosier ist ein Slangausdruck für die Bewohner des US-Bundesstaates Indiana. Angeblich stammt der Begriff aus der Verballhornung von "Who is there�" das, was man gefragt wurde, wenn man bei einem Haus in Indiana angeklopft hatte. Allerdings gibt es eine Reihe von Erklärungsansätzen."
Find ich ehrlich gesagt ganz witzig, das daraus ein "Staatsname" abgeleitet wurde!

Egale Creek Park

Auch wenn ich es zu Anfangs nicht glauben konnte, es gibt hier in Indy sogar Plätze wo man spazieren gehen kann, nämlich in Parks. Und wir (Nicole, Ines und ich) haben dann gestern entschieden eine Runde im Eagle Creek Park spazieren zu gehen.
Dort haben angekommen wurden wir natürlich gleich von Schnee überrascht, aber wir liessen uns nicht von unserem Vorhaben abhalten und sind tapfer losgelaufen. Schon nach einigen Minuten merkten wir, dass es doch richtig eisig war, aber wir blieben hart. Tja und sie liefen und liefen wir und am Ende waren wir dann knapp zwei Stunden im Park spazieren. Ich muss sagen, das war eine echte Wohltat, da man hier ja ansonsten nicht wirklich zum Laufen oder sonstiger sportlicher Betätigung kommt bzw gar keine große Gelegenheit hat. Denn alles Strecken, auch wenn es nur 5 Meter zum Einkaufsmarkt sind, werden hier mit dem Auto zurückgelegt...
Das ist wirklich woran man sich erst gewöhnen muss, gerade auch weil man nicht mal was dagegen machen kann, auch wenn man laufen wollen würde, würde ich die Gefahr nicht eingehen, da es hier (mit wirklich wenigen Ausnahmen) keine Bürgersteige oder Fussgängerampeln
gibt!!! Ja ihr habt richtig gelesen, sowas ist hier nicht vorhanden und wird glaube ich auch nicht vermisst.Aber naja wenn man was nicht besser kennt, kann man es ja auch nicht vermissen.
So aber um wieder auf den Spaziergang zurückzukommen währenddessen haben wir dann im Wald Rehe vor die Linse bekommen und die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Es war wirklich toll sie zu beobachten,weil sie recht zugänglich waren, man konnte zwar nicht ganz nah ran, aber immerhin so dass man sie gut fotografieren konnte.









Naja danach waren wir dann so durchgefroren, da sind wir dann was essen gegangen bei einem "Italiener", bei dem man sich seine Paste sogar aus einer Liste von Zutaten selbst zusammenstellen kann. Das ist echt witzig, kann also ganz witzige Kreationen ausprobieren.
Die Wein-Bar zu der wir danach gehen wollte, hatte leider zu! Was ich
ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen kann, da normalerweise hier in den USA Sonntags kein Geschäft zu hat (sogar Aldi ist geöffnet). Aber naja was sollten wir machen, aus reinem Frust sind wir dann wieder ins Bahama Breeze gegangen, nen Margarita, zum Ausklang des Sonntags, trinken! :-)
Da hab ich dann auch Hans-Georg kennengelernt, auch ein Deutscher, der hier als Expat seit 2 1/5 Jahren ist und gestern von ner Geschäftsreise aus Deutschland zurückkam!

Sunday, February 12, 2006

INDIANA, das ihr auch alle wisst wo ich bin


Staatenkürzel IN
Zum Namen Land der Indianer
Hauptstadt Indianapolis
Nickname Hoosier State
Facts/Figures Staat (seit 1816)
Zeitdifferenz MEZ -6 h
Klima kontinental-warmgemäßigt, Sommer warm, schwül; Winter kalt, schneereich; höchstes Monatsmittel 31°C, niedrigstes -9°C
Straßenverkehr Höchstgeschwindigkeit 65 mph. Gurtpflicht: Ja. Helmpflicht: bis 18 Jahre.
Nationalparks Indiana Dunes National Lakeshore
Highlights Indy 500- und Formel 1-Autorennen in Indianapolis, Oldtimer-Museen in Auburn, South Bend; Madison (historisches Städtchen am Ohio River), New Harmony (historische Utopisten-Gemeinde), Hoosier National Forest; Tippecanoe-Schlachtfeld; Wyandotte Cave; Benjamin Harrison-Haus
Kurioses Das Städtchen Wabash war die erste elektrisch beleuchtete Stadt der USA.
Kontaktadresse Great Lakes of North America, c/o Travel Marketing Romberg, Schwarzbachstr. 32, 40822 Mettmann bei Düsseldorf Tel.: 02104-797451, Fax: 02104-912673 E-Mail: greatlakes@travelmarketing.de, www.greatlakes.de

Hometour with Diashow










"Scheune" "Scheune links, Hobbyhaus rechts" "Hinteransicht Haus"

So gestern (Samstag, 11.Februar) waren wir (Nicole, Jenny und ich) bei Michael eingeladen. Er hat uns sein "Home Sweet Home" gezeigt.










"Waldansicht" "ausgebautes Haus zu Hobbyraum" "Vorderansicht Haus"

Das Haus ist riesig, 300qm Wohnfläche, mit extra riesiger Scheune, einem kleinen Haus, das ausgebaut wurde zu einem Hobbyraum. Das Haus selber verfügt über 3 Schlafzimmer, zwei Bäder, einem Gäste-WC, zwei Wohnzimmern, einer Küche, einem Esszimmer, einem Arbeitszimmer und zwei Garagen. ALso das Haus ist total Klasse. Es liegt ca 25min von Roche in Indy entfernt, in dem kleinen Örtchen Pendleton. Aussen rum um das Haus ist nur Wald und Felder. Hier sind auf rund einem Kilometer nur 3 Häuser zu sehen. Also es liegt schön ruhig und abgelegen.

Die Architektur des Hauses ist bewundernswert. Das Haus ist so gebaut, dass die Frontseite nach Norden zeigt, auf welcher relativ wenig Fenster sind und es somit recht geschützt ist und die Süedseite ist ausgestattet mit total vielen Fenster, so dass man im Sommer viel viel Sonne im Haus hat und es total hell ist. Noch dazu hat Michael seine eigene Quelle (Brunnen) auf dem Grundstück und hat somit total weiches klares Wasser und hat keine Problem mit dem total gechlorten Wasser was es normalerweise hier in den USA gibt.
Nach der Housetour haben wir Mädels dann Lasagne mit Salat gemacht und danach haben wir dann eine Dia-Show geboten bekommen mit Urlaubsfotos von Michael. War total klasse. Ist echt bewundernswert was er schon alles gesehen hat und vor allem was er dazu alles erzählen kann!





Also von links, Nicole, Jenny und Michael.

Bahama Breeze


So hier das Bahama Breeze, ich weiss nicht das beste Bild, werd bei Gelegenheit ein neues machen! Dort war ich mit Jenny am FR abend.
Also wer auf Cocktails steht, muss mal dort gewesen sein... lecker lecker Margaritas und anderes. Kann ich nur empfehlen. Die haben dort einen Bahamarita, mit drei Sorten (Kiwi, Mango, Strawberry) drin, da könnt ich mich reinlegen.

Staff from Mannheim


So dann kam endlich am Mittwoch (08. Februar) mein restlicher Staff aus Mannheim. Alles kam heil und vollständig an... Der Typ von der Umzutgsfirma konnte garnicht fassen wieviel von den Kartons allein nur Klamotten waren :-) Aber naja ich bin halt auch eine Frau!

Thursday, February 09, 2006

Die ersten Erlebnisse...

Also soweit geht’s mir hier gut hier.
Die ersten Arbeitstage waren soweit okay. Das einzige bloede war, das ich noch keinen Zugang zu den US-Servern und SAP hatte, da ich mich noch mit meinem Deutschen Account/Zugang einloggen musste. Das soll am Montag (heute) umgestellt werden. Hab sogar aber schon meine erste Aufgabe erledigen koennen. Ich bin echt froh, dass ich schon Vorahnung von dem Job haette, denn ansonsten waer es total krass, dann waer ja alles total neu, so bringe ich wenigstens bissel Job-Kenntnisse mit.
Mit der Sprache klappt es soweit einigermassen gut, natuerlich gibt es noch immer einiges, was ich nicht verstehe, aber ich denke das wird auch noch besser. Die Hauptsache ist erstmal ich verstehe meine Chefin wenn es um den Job geht. Das ist das wichtigste, alles andere ergibt sich dann.
Am Freitagmittag hatte dann meine Chefin (Rene) die ganzen Finanz-Kollegen zum Mittagessen (Lunch) eingeladen. Das war auch echt nett, dann hatte ich die anderen mal kennen gelernt und alle waren wissbegierig, wie es mir so gefaellt, was ich in Deutschland gemacht habe, welche Uni ich besucht habe etc.
Am Freitag hatte ich auch einen Anruf von der Umzugsfirma hier in USA erhalten. Also am Samstag sind meine Container/Kisten wohl in USA angekommen und im Laufe der Woche müsste ich sie jetzt dann erhalten. Bin mal gespannt ob alles heil geblieben ist.
Das Wochenende hab ich auch gut rum gebracht.
Nach dem Arbeiten am Freitag hab ich mir, mit Hilfe eines Deutschen (Michael Ulbrich) der schon seit ueber zehn Jahren hier ist, endlich ein Bankkonto bei der „Regions Bank“ eröffnet. Michael ist sehr hilfsbereit und wirklich sehr nett. Er ist schon etwas älter. Ich wuerde schaetzen so ungefaehr vierzig. Aber er ist auch alleine hier und ist auch immer froh, wenn jemand aus Deutschland kommt und er demjenigen, dann hier was zeigen kann und behilflich sein kann. Bin echt froh, dass ich ihn kenne. Als Ina damals hier in Indy war waehrend der BA-Zeit hatte sie ihn auch kennen gelernt und er hat ihr auch viel gezeigt und erklaert. Also bei ihm bin ich gut aufgehoben. Nächste Woche erhalte ich dann voraussichtlich mein erstes Gehalt und meine Kreditkarte. Die Amis bekommen ja alle 2 Wochen Gehalt und nicht jeden Monat so wie wir in Deutschland.
Am Freitagabend war ich mit einem Deutschen BA-Stundenten (Wolfgang), der auch hier grad in Indy ist, was trinken, in einem Kneipen-Viertel (Broad Ripple). Das war ganz gut.
Als ich Samstagmorgen aus dem Fenster geschaut habe, habe ich festgestellt, dass es bei uns nun auch geschneit hat und sogar einiges liegen geblieben ist.
Am Samstag hab ich dann eine kleine Shopping-Tour gemacht und hab mir hier mal eine Mall (Castleton Mall) angeschaut. Die ist hier relativ nah bei meiner Apartment-Anlage, mit dem Auto ca 5min
Und dort hab ich dann auch glatt meine Chefin (Rene) mit ihren beiden kleinen Buben (3 und 6 Jahre) getroffen. Die waren total schuechtern, und als Rene dann ihnen noch gesagt hat dass ich aus Germany komme, haben sie ganz grosse Augen gemacht.
Mittags war ich dann noch im ALDI einkaufen. Ja ihr habt richtig gelesen, es gibt hier sogar einen Aldi. Und der ist auch typisch deutsch, die Lebensmittel sind billiger als woanders und man kann nicht mit Kreditkarte bezahlen. Nur Cash oder mit Scheck.
Am Samstagmittag hab ich mit Oma telefoniert. Steven war bei ihr und da hatten sie mich angerufen und mir auf den Anrufbeantworter gesprochen. Als ich vom Einkaufen kam, hab ich die beiden dann zurückgerufen.
Samstagabend war ich dann mit Jenny, eine Praktikantin aus Deutschland, was trinken in einem Pub. Dort hab ich ein Weizen getrunken und danach waren wir im Kino in „Have fun with Dick and Jane“, eine Komoedie. Erstaunlicherweise hab ich richtig viel verstanden. War echt gut und hat Spass gemacht.
Am Sonntag hab ich dann mit Michael eine Sightseeing-Tour durch die Innenstadt von Indy gemacht. Wir haben uns richtig viel angeschaut. Es gibt genau in der Mitte von Indianapolis (gegruendet ca 1860), was auch witzigerweise genau die Mitte von Indiana (Bundesstaat, gegruendet ca 1820) ist, ein Monument, das „Soldiers&Sailors Monument“. Das ist eine Statue die 1865 gebaut wurde, kurz nachdem der Staat Indiana gegruendet wurde (1820). Ausserdem gibt es dann dort noch einige Plaetze mit Memorial Plaetzen fuer Kriegsveteranen und gefallenen Soldaten der verschiedenen Kriege (Indiana World War Memorial / Veterans Memorial Plaza). Dann waren wir noch auf dem Friedhof (Crown Hill Cemetry). Der ist riesig das ist ueberhaupt nicht zu vergleichen mit unseren Friedhoefen, da gibt es total viele Mausoleen und alles ist eben viel groeßer, da faehrt man sogar direkt mit den Autos zu den Graebern. Vom hoechsten Punkt dort, was auch der hoechste Punkt von ganz Indianapolis ist, hat man total die gute Aussicht rund herum auf Indy.
Dann haben wir uns noch von außen alle möglichen Sport-Stadien angeschaut, das Football-Stadion (Indiana Colts), das Basketball-Stadion (Indiana Pacers), das Eishockey-Stadion (Indiana-Ice) und das Baseball-Stadion (Indians).
In der „Circle Center Mall“ (Einkaufszentrum) haben wir dann was zu Mittag gegessen.
Im „White River Park“ waren wir dann noch im „Visitors Center“ (Touristen-Info-Center) und haben uns ein paar Info-Broschueren besorgt. Der Park liegt direkt am Zoo von Indy. Den will ich mir dann anschauen wenn es wieder besseres Wetter draussen ist. Michael hat mir auch erzaehlt, dort gibt es ein Gebaude wo im Sommer ganz viele „Butterflies“ (Schmetterlinge) rumfliegen. Muss schon toll sein.
Was ganz komisch hier in den USA ist, ist das gechlorte Wasser, da muss ich mich erst dran gewoehnen, erstmal weil ich damit nicht unbedingt Kaffee kochen will, da es total den komischen Geschmack hat und andererseits weil es total die Haut austrocknet, d.h. man muss sich auf jeden Fall nach jedem Duschen eincremen. Fuers Kaffee kochen hol ich mir entweder Wasser aus dem Supermarkt, da kostet ne Gallone (3,8liter) ca 70cent oder ich koche mir das Wasser ab.
Samstagabend hab ich mir was zu essen gemacht. Und war geschockt. Ich hatte mir im Supermarkt eingefrostete Cordon Bleus und Gemuese gekauft. Als ich das dann gemacht hatte und das Cordon Bleu angeschnitten habe, hab ich gemerkt, dass das ganze Cordon Bleu eigentlich nur aus Panade bestand und in der Mitte ein kleines Stueck Kaese umrollt von ner kleinen Scheibe Schinken war… Tja das hab ich dann grad weggeschmissen und hab mir dann zu meinem Gemuese ne Scheibe Brot mit Wurst und Kaese gemacht.

Monday, February 06, 2006

Downtown Indy

Das ist hier ist eine schottische Kirche mit gotischem Baustil zu der Frauen übrigens keinen Zugang haben, aber Pennen und Manager miteinander über aktuelle Probleme können. Naja man muss ja net alles verstehen ?!?!?








Das ist ein alter Zug mit Hotelzimmern drin...kein Scherz, es gibt ein Hotel, das in einem alten Bahnhof erbaut wurde und dort wurden alte Wagons zu Hotelzimmern ausgebaut. Leider haben wir keins von Ihnen ansehen koennen, aber es muss ganz witzig aussehen !





Ein ausrangiertes Indy 500 Auto, steht in nem Shop in der Circle CenterMall direkt in Downtown.









Hier ist das James Riley Monument auf dem Friedhof von Indy zu sehen, das war ein ganz berühmter Schriftsteller hier in Indy...

















Vom Friedhof, der die einzige Erhöhung Indys überhaupt hat, hat man auch einen schönen Blick auf die Skyline Indys...








Apartment



Also das Appartment hier ist echt toll.
Hier ist mein Wohnzimmer mit TV, DVD-Player und Kamin zu sehen.





Das hier ist die Küche. Mit einem riesigen Kühlschrank, wie das ja normal ist bei den Amis und nem integrierten Eismacher.




So das hier íst das eine der Schlafzimmer, die Betten nahtürlich auch riesig und der Ankleideschrank ist ein Traum. Davon träumt eine Frau natürlich. Alle Kleider passen rein und noch begehbar :-)





Ach und die Bäder, natürlich auch zwei :-) mit riesigen Badewannen wo man sich schön ausruhen und baden kann...









Ach ja das Wohnzimmer.... große Couch auf der ich mich bequem ausbreiten kann. Das einzige komische ist das ich hier keine Lampe an der Decke habe, sondern nur die beiden kleinen Stehlampen die ihr hier auf den Bildern seht... Naja kann man auch mit leben.